CHRISTBAUMSAMMELN 2020

gehört für FLASH schon zum Jahresprogramm. Nützliches mit Geselligem verbinden, den Kontakt zur Bevölkerung pflegen, die Vereinskasse etwas auffrischen und natürlich Werbung in eigener Sache machen. Friedhelm Bratzel und Petra Bauer luden vor der Arbeit zu einem stärkenden Frühstück ein und dann konnte es losgehen. Kleine und größere Spenden waren an die Christbäume gebunden. Hier und da waren die ausgedienten Christbäume sogar mit besonderen Kugel in Form von Piccolos oder Stärkerem geschmückt. Es gibt allerdings auch Menschen, für die es selbstverständlich ist, dass der abgenadelte Christbaum mitgenommen wird und nicht bereit sind hierfür einen kleinen Obolus zu geben. Ganz Dreiste reißen sogar die Spendentütchen von den Bäumen. Gott sei Dank waren das Ausnahmen. Die Christbaumsammler wurden in vielen Häusern herzlich empfangen und konnten sich bei einem Umtrunk und Brezeln aufwärmen. Metzgermeister Thomas Martin belohnte die Sammler mit leckeren hausgemachten Landjägern. Zwei volle Wagenladungen Christbäume wurden zum Reisigplatz gefahren. Herzlichen Dank an alle Spender und auf ein Neues im nächsten Jahr.

Erste Kennenlern-Probe

Chorleiterin Ute Antoni staune nicht schlecht als sie am vergangen Freitag vor einem Chor mit über dreißig Personen stand. FLASH hatte für das neue Projekt „Sound of Silence – Lieder und Lyrics“ das am 16.1.2021 in der Sankt Martinskirche in Gochsheim aufgeführte werden soll, um Projektsängerinnen und -sänger geworben. Neben der FLASH Stammmannschaft besuchten mehr als zehn neue Sängerinnen die Kennenlern-Singstunde. Mit dem Lied „Dust in the wind“ stieg man sofort in das neue Programm ein. Die Probe machte allen viel Spaß und so hofft Antoni, dass die Interessierten auch bis zum Ende des einjährigen Projektes oder sogar darüber hinaus bleiben.

Eine weitere unverbindliche Kennenlern-Chorprobe findet am Freitag, den 17. Januar um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Gochsheim statt. Es fehlt noch an Männerstimmen. Vielleicht gibt sich ja doch der ein oder andere Mann einen Ruck und schaut unverbindlich vorbei, um dann zu entscheiden ob er sich bei so vielen Frauen wohl fühlt. Selbstverständlich sind auch weitere Frauen herzlich willkommen. FLASH freut sich auf EUCH!

Sie singen wieder ...

Sie singen wieder ....

*Außergewöhnliche Zeiten beflügeln außerordentliche Ideen*


Corona hat nicht nur die Welt im Großen sondern auch die Vereinsaktivitäten im Kleinen stark verändert. Singen war von heute auf morgen ein No-Go. Ausgerechnet Singen, das so viel Freude in unseren Alltag bringt. Von der
Natur gelernt, von den Vögeln verfeinert, vom Menschen in Kunst verwandelt. Ob in der Kirche oder in den Chören, Singen war auf einmal tabu.
Ob richtig oder falsch, steht hier nicht zur Debatte. Tatsache ist, dass die letzte Chorprobe von FLASH Konkordia Gochsheim mit seinem Projektchor „Sound of Silence“ am 13. März stattfand. Nach anstrengender Probenarbeit tun zwei, drei Wochen Pause sicherlich gut. Irgendwann kommt aber jeder Sänger an den Punkt, an welchem er die Freude am gemeinsamen Singen vermisst.
Wie viele andere Chorleiter hat sich auch Ute Antoni viel Mühe gemacht, Stimmen einzeln eingesungen und diese an die Sängerinnen und Sänger verschickt, damit in den eigenen vier Wänden geprobt werden kann.
Sicherlich lässt sich damit das Verlangen an Gesang und Glückshormonen eine Zeitlang überbrücken, aber irgendwann kommt das drängende Bedürfnis nach Chorerlebnis. Einhaltung riesiger Mindestabstände und Minigruppen hinderten die Aktiven nicht, sich hin und wieder im Freien zu treffen, um über die Durststrecke zu kommen. Mit neuen Forschungsergebnissen stellte man fest, dass Sänger doch nicht so viel Luft um sich aufwirbeln wie ursprünglich angenommen. Die Abstände konnten kleiner und die Anzahl der Singenden größer werden. Zudem bietet sich das herrliche Sommerwetter regelrecht für eine Probe im Freien an. Klar ist das Singen im Freien schwerer, zumal mit den immer noch einzuhaltenden Mindestabständen, aber es fordert auch den einzelnen Sänger dazu auf sich auf sich selbst und nicht die sichere Stimme des Nachbarn zu verlassen. Am vergangenen Freitag war es dann nach 15 Wochen Abstinenz soweit. Nachdem mit den Behörden die rechtliche Seite durch die Vorstandschaft geklärt wurde, fand die erste gemeinsame Singstunde von FLASH mit seinem Projektchor auf dem vereinseigenen Wiesengrundstück statt.
Auch mit Abstand war die Wiedersehensfreude groß, die Umarmung erfolgte gedanklich und mit einem Lächeln. Der Chorgesang wurde durch den Gesang der Vögel untermalt und die auf dem Nachbargrundstück weidenden Schafe hörten aufmerksam zu. In den nächsten Wochen hat Chorleiterin Ute Antoni Stimmproben geplant, erst im Freien und falls das Wetter schlecht wird, ist auch der große Saal des Bürgerhauses wieder für 20 Personen nutzbar. So können die Stimmen immer wieder neu durchgemischt werden bis dann hoffentlich bald neue Lockerungen kommen. Die Sommerpause fällt in diesem Jahr flach, die Sängerinnen und Sänger hatten lange genug darauf warten müssen, bis sie ihr Lebenselixier Chorgesang wieder ausüben durften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blaue Chorprobe

„BLAUE“ Chorprobe

Eine Chorprobe ist sowohl für Sangesfreudige wie auch für Chorleiter nicht immer ein Zuckerschlecken. Das Erlernen von Liedern ist oft harte Arbeit und neben der Freude am Singen fordert es Geist und Körper. Chorleiter sind zwar stets bemüht, dass die Sängerinnen und Sänger zufrieden aus einer Singstunde gehen, aber was kann zu dieser Zufriedenheit noch mehr beitragen als gemeinschaftliches Feiern nach der Probe?

So bot sich die Singstunde am Freitag vor Fasching für FLASH und dem „Sound of Silence“ – Projektchor förmlich dazu an, nach gemeinsamer Probenarbeit auch gemeinsam zu feiern. Der genannte Abend stand unter der Farbe „blau“. Chorleiterin Ute Antoni bot sich neben einer sehr gut besuchten Probe ein Farbspiel sämtlich denkbarer Blautöne an, in welche die Sängerinnen und Sänger gekleidet waren.

Freude lag in der Luft, Gelächter und gute Laune waren ansteckend. Dies hielt aber niemanden von einer fruchtbaren Probenarbeit ab, im Gegenteil es schien als ob die zu erlernenden Töne bereits irgendwo im Raum schwebten und nur zu ergreifen waren. Nach getaner Arbeit waren die Narren Herr der Töne und vor allem der Musikbox. Jeder hatte etwas zu Essen und Trinken mitgebracht, sodass keine Wünsche offen blieben. Mit Gesprächen, Tanz und guter Laune konnte man die „Neuen“ besser kennenlernen, die sich sichtlich wohl in der „blauen“ Sängerschar fühlten.

Haben Sie Lust bekommen noch beim Projektchor „Sound of Silence“ einzusteigen? Melden Sie sich bei Dirigentin Ute Antoni 0172/6236882 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

Historische Stadtführung

FLASH – Fulgura Gochtzheym bei historischer Stadtführung in Bretten

Kein Peter & Paul, kein Altstadtfest, kein historischer Umzug. Die farbenfrohen Gewänder der Fulgura Gochtzheym hängen ungenutzt im Schrank. Schade eigentlich. Irgendwie fehlt dieses Jahr etwas. Nach einer Chorprobe brachten einige Aktive diesbezüglich ihr Bedauern zum Ausdruck.  Sängerin Susanne Lindacker, welche für das Projekt „Sound of Silence“ zu FLASH gestoßen war und zugleich Stadtführerin in Bretten ist, bot kurzer Hand zwei Termine für eine historische Stadtführung in Bretten an. Am vergangenen Samstag sah man dann auch ein ungewohntes Bild an der Stadtbahnhaltestelle Oberderdingen-Industriegebiet. Zehn Gewandete warteten hier, um mit der Stadtbahn nach Bretten zu fahren. Erstaunte Blicke, neugierige Kinder und Fragen wo denn hier ein Fest sei, begleiteten die Reisenden.

Selbst in Bretten, der Stadt der historischen Gewänder, staunte man nicht schlecht. Ob man sich wohl im Datum geirrt habe? Peter & Paul sei vorbei… Der ein oder andere Tourist freute sich hingegen über das gelungene Fotomotive vor historischen Gebäuden. Vor der Führung schlenderten die Wissensdurstigen gemütlich durch die Fußgängerzone und gönnten sich bei strahlender Sonne ein leckeres Eis. Stadtführerin Susanne erschien im leuchtend grünen Gewand pünktlich am Treffpunkt Marktplatz. Im eineinhalbstündigen Rundgang durch den alten Stadtkern von Bretten erfuhr die Gruppe viel Neues über die bewegte Geschichte der Stadt. Abstecher in die Stifts- und Kreuzkirche bescherten neben reformatorischen Informationen etwas Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen. Als kleinen kulinarischen Genuss gab‘s zum Abschluss selbst gebackene „Brettener Hundle“ Plätzchen und „Hexenblut“. Bevor die Gruppe wieder die Heimreise antrat, kehrten die Durstigen zu einem erfrischenden Gebräu und stärkenden Mahl in den Biergarten „Löwenhof“ ein. Die Stadtbahn brachte die bunten, lachenden Reisenden wieder wohlbehalten zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Ein gelungenes, empfehlenswertes Event das am Samstag, den 1.8. für einen weiteren Teil des Chores noch einmal stattfinden wird.